Ab ins Beet mit dem „jungen Gemüse“
Es ist jedes Jahr eine dieser herbeigesehnten Veranstaltungen. Unsere Paten aus den Märkten freuen sich schon, wenn die ersten Pakete mit neuen Schürzen, den Saaten, den Gießkännchen und dem Infomaterial von der EDEKA-Stiftung geliefert werden. Denn dann heißt es: Ab ins Beet mit dem jungen Gemüse im Rahmen des Stiftungsprojekts „Gemüsebeete für Kids„.
Spielerisch lernen, was Gemüse eigentlich bedeutet
Im Mittelpunkt steht jedes Jahr der wichtige Hintergrund des seit 2008 bestehenden Stiftungsprojekts: schon im Kindesalter das Bewusstsein für eine gute Ernährung sowie für die Herkunft von und Arbeit mit Gemüse zu schärfen. Es ist von größter Bedeutung, dass Kinder lernen, woher das Gemüse stammt. Sie lernen, dass Gemüse nicht im Supermarkt heranwächst, was hinter der Produktion steckt und welche positiven Auswirkungen der Genuss auf unseren Körper hat. Und das erfahren sie bei diesem Projekt hautnah.



Selbst ist das Kindergartenkind – Hobbygärtner bei der Pflege
Nachdem unsere Paten und die Delegation aus der EDEKA-Stiftung die grundlegenden Infos geklärt haben, beginnt der spannende Teil. Die neuen oder wiederbelebten Hochbeete, die die EDEKA samt Saaten und Zubehör wie kleinen Schürzen und Gießkannen sponsert, werden mit Erde befüllt. Gemeinsam pflanzen die jungen Hobbygärtner dann unter Anleitung und hilfreichen Tipps ihre Beete, setzen Salatsetzlinge und säen Kohlrabisamen ein. Ist das Beet richtig bepflanzt und sind alle Fragen geklärt, geht die Verantwortung an die Kids über. Sie sollen gemeinsam mit ihren Erziehern die Pflege der Pflanzen übernehmen.








Das Beste kommt zum Schluss
Hat sich das junge Gemüse – Kinder wie Pflanzen – richtig angestellt, kann gemeinsam geerntet werden. Der große Vorteil des Projekts zeigt sich nun deutlich, wie unsere Patin Olivia Anthony, Führungskraft in Voxtrup beschreibt, die im Kindergarten „Katholische Kindertagesstätte Hl. Familie“ und „St. Atonius“ vor Ort war: „Es war wieder mal ein tolles Projekt. Die Kinder waren engagiert, wussten schon einiges, kannten aber wiederum andere Gemüse noch nicht – genau hier setzen wir an. Vor allem das Gießen war ein Highlight für die Kids. Und nachdem sich die Kleinen über einen gewissen Zeitraum intensiv um das Gemüse gekümmert haben, sind sie viel eher bereit, auch selbst zu probieren. Sie haben die ganze Arbeit gemacht, wissen dann genau Bescheid, wie Gemüse wächst. Das ist so viel wert und eine nachhaltige Erfahrung.“ Die Aussaat dieses Frühjahres bedarf natürlich noch einiger Zuwendung. Aber wenn es so weit ist, genießen die Kinder auch 2026 wieder einige Salate aus der eigenen Ernte in Osnabrücks Kindergärten.









